Schlick 2000 – auch ohne Ski niemals langweilig

Schlick 2000 – auch ohne Ski niemals langweilig - (c) Gabi Dräger

Auch ohne Ski ist es im Winter an der Schlick 2000 nie langweilig. Die Sonnenterrasse des neuen Panorama Restaurants Kreuzjoch an der Bergstation Schlick lädt zu einem Snack oder Getränk ein. Die Küche ist tirolerisch. Es gibt Frittatensuppe, Speck- oder Kasspressknödel, na klar gibt es auch Wiener Schnitzel, Hirtenmakkaroni und Zwiebelrostbraten. Apfel- und Topfenstrudel werden vom Kaiserschmarrn getoppt. Von der Terrasse kann man den Paraglidern gut beim Start von der Rampe beobachten und wie sie sich in die Luft schwingen. 

Bei schönem Wetter kann man in den orangefarbenen Liegestühlen herrlich entspannen und vielleicht auch dazu passend ein orangefarbenes Getränk bestellen? Der Blick schweift zu den mächtigen Kalkkögeln mit ihrem höchsten Gipfel, der Schlicker Seespitze mit 2.804 m. Die Felsgipfel, Türme und Nadeln der Kalkkögel sind ein Wahrzeichen Tirols. Für Skifahrer und Snowboarder bietet die Schlick 2000 mehr als 25 Pistenkilometern mit 23 verschiedenen Abfahrten.

Bei Telfes stand vor langer Zeit eine mächtige Burg, in der Ritter Kuno mit seiner schönen Tochter Elsa hauste. Als Ritter Kuno eines Tages mit den Sonnenburgern zur Gamsjagd in die Schlick unterwegs war, erschien ein Jüngling mit einer Harfe am Schlosstor. Elsa öffnete ihm das Tor und beim Klang seiner Musik verliebte sie sich in den Sänger. Ein Kammerdiener beobachtete die beiden und ritt sofort zu Ritter Kuno in die Schlick um ihm zu berichten. Ritter Kuno kehrte wütend ins Schloss zurück und ließ den jungen Sänger ins Verlies werfen. Seiner Tochter Elsa drohte er, dass er sie noch heute mit einem der wilden Sonnberger verheiratet will. Der Burgpfaff wurde für die Trauung geholt, doch der wollte unter diesen Umständen die Trauung nicht vollziehen. Aus Zorn stieß Ritter Kuno den Burgpfaff zu Boden. Plötzlich durchfuhr ein Blitz mit einem gewaltigen Krachen das Schloss und Elsa und ihr Geliebter standen in einem Kornfeld und das Schloss war verschwunden. Ritter Kuno und die sieben Sonnenburger stehen seither zur Strafe zu Stein geworden auf dem Südgrat der Seespitze als Felsentürme und werden die Schlicker Mandeln genannt. 

Weiter Informationen
www.stubai.at  
www.schlick2000.at

Über den Autor*Innen

Gabi Dräger

Wo findet man Gabriele Dräger in den Bergen? Natürlich in einer Alm bei einer Brotzeit., denn Almen mit guter Küche ziehen sie magisch an. Gipfel nimmt sie auch hin und wieder mit. So hat sie einige 5.000er beim Trekking in Süd Amerika und Nepal, bestiegen. Ihre Hochleistung war der Kilimandscharo mit 5.895 Meter. Kultur und Brauchtum faszinieren sie genauso, wie Städte und Kunstausstellungen. Obwohl sie gerne in urigen Berghütten übernachtet ist sie dem Luxus von guten Hotels nicht abgeneigt.