Ein Tanz- und Skispektakel in der verschneiter Bergwelt des Stubaitals

Stubaital - GAIA – Stubai Mutter Erde, ein Tanz- und Skispektakel in verschneiter Bergwelt - (c) Gabi Dräger

Scheinwerfer tauchen eine Winterlandschaft in verschiedenen Farben in eine mystische Schneemärchenwelt. Ein Spektakel mit Balletttänzern, Opernsängerinnen, Ski- und Snowboard- und Moto-Cross-Motorradfahrern, Bogenschützen, Reitern, Musik und Multimedia Elementen erzählt die Geschichte der Erde.

Neben den exzellenten Balletttänzern auf der Bühne tauchen Reiter auf, Kutschen fahren und Skifahrer kommen in Anzügen mit Lichterketten den Hang heruntergefahren. Videofilme, die auf den verschneiten Hang projektziert werden zeigen Gaia und ihren Sohn im Stubaital. Ein Feuerwerk oben am Hang und Feuerkugeln, die oberhalb der Bühne ausgespuckt werden, illuminieren die verschneite Natur, die mit Musik untermalt wird. Zu Beginn gab es Musik aus Carmina Burana und von Huber von Goisern. Der Livegesang der Sopranistin Susanne Langbein lässt einen innehalten vor Ergriffenheit.

Das Thema des Spektakels ist die Versklavung der Menschheit und die Vernichtung der Natur. Die Liebe ist in dem totalitären Regime mit Überwachungen verboten. Gaia gelingt es mit ihrem Sohn ins Stubaital zu fliehen, es ist der letzte Ort auf der Erde, in dem die Natur noch intakt ist. Hier kämpfen sie gegen den Untergang und beginnen im Stubaital den Start zu einer neuen Ära. Die Inszenierung ist ein Appell, die Schönheit und Vielfalt der Natur und die Freiheit der Menschen zu schützen und zu bewahren. Das Epos rund um die Erdmutter GAIA und deren Kampf gegen Hass und Zerstörung dauert eine knappe Stunde.

Die Idee und Inszenierung hatte der Spanier Enrique Gasa Valga. Er ist Leiter der Tanzcompany des Tiroler Landestheaters. Zum ersten Mal war ein gesamtes Tal Kulisse für eine Inszenierung, die man sonst nur in namhaften Theaterhäusern sehen kann. „Die Schönheit der Natur-Szenerie vor Ort hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich musste diese einzigartige Bühne, diesen unendlichen Raum, einfach bespielen. So eine Gelegenheit bekommt man nur einmal im Leben,“ erklärt Enrique Gasa Valga. Das Team rund um Enrique Gasa Valga, besteht aus zwölf Tänzern, die aus Italien, Albanien, Brasilien und Tschechien kommen. Nikolaus Niedermoser und Michael Bacher koordinieren und instruieren die Snowboarder und Schifahrer. Bei der Choreografie wirkten Mitarbeiter der Schischule Neustift Stubaier Gletscher, der Schischule Stubai Tirol aus Fulpmes und einige private Schifahrer und Snowboarder mit.

Das Eventgelände besteht aus einem dreiteiligen Bühnenbild. Es setzt sich zusammen aus einer Schneebühne im Hang, einer zweistöckigen Bühne aus Metall und der Skipiste für die Skifahrer auf der auch die 3D-Projektionen erscheinen.

Die Aufführung: GAIA – Stubai Mutter Erde übertraf alle Erwartungen. Fast dreitausend Zuschauer waren bei der Premiere des Open Air Spektakels: „Gaia, Stubai Mutter Erde“, dabei und waren begeistert. „Die Kombination aus Tanz, Wintersport und Musik mit der Stubaier Naturkulisse als Bühne und der hochtechnisierten 3D-Mapping-Projektion ist sicherlich einzigartig in Tirol. Auch für das Jahr 2018 sind bereits weitere Aufführungen in Planung.

Kontakt

Tourismusverband Stubai, Stubaitalhaus, Dorf 3,
A-6167 Neustift im Stubaital, Tel.: +43-501881-0, info@stubai.at, www.stubai.at

GAIA – Stubai Mutter Erde www.gaia-stubai.com

Stubaier Gletscher,  Mutterberg 2, A-6167 Neustift, Tel.: +43-5226-8141, info@stubaier-gletscher.com, www.stubaier-gletscher.com 

Mit dem Fernbus kann man von Deutschland gut und günstig nach Innsbruck anreisen. Von dort geht es mit der Stubaibahn oder dem Österreichischen Postbus bequem weiter ins Stubaital. Fernbus buchen

Stubaital - GAIA – Stubai Mutter Erde, ein Tanz- und Skispektakel in verschneiter Bergwelt - (c) Gabi Dräger
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Stubaital - GAIA – Stubai Mutter Erde, ein Tanz- und Skispektakel in verschneiter Bergwelt - (c) Gabi Dräger
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Über den Autor

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Gabi Dräger

Wo findet man Gabriele Dräger in den Bergen? Natürlich in einer Alm bei einer Brotzeit., denn Almen mit guter Küche ziehen sie magisch an. Gipfel nimmt sie auch hin und wieder mit. So hat sie einige 5.000er beim Trekking in Süd Amerika und Nepal, bestiegen. Ihre Hochleistung war der Kilimandscharo mit 5.895 Meter. Kultur und Brauchtum faszinieren sie genauso, wie Städte und Kunstausstellungen. Obwohl sie gerne in urigen Berghütten übernachtet ist sie dem Luxus von guten Hotels nicht abgeneigt.