Sommer und Sonne in Pörtschach am Wörthersee

Pörtschach am Wörthersee - Sommer, Sonne und See - (c) Franz Gerdl Kärntenwerbung

Der Wörthersee ein warmer See, der im Frühling Frühling oft schon über 20 Grad und im Sommer 25 bis 26 Grad warm ist. 2006 war er das letzte Mal zugefroren. Der Wörthersee, der größte Kärntner Alpensee, ist mit vielen sonnigen Tagen, windgeschützt durch die Karawanken, ein Ort zum Erholen. Der sechzehn Kilometer lange und eineinhalb Kilometer breite See misst an seiner tiefsten Stelle 84 Meter.

Rundgang Pörtschach
Seit Eröffnung der Eisenbahnlinie 1864 entdeckte der Wiener Adel und das reiche Bürgertum die Schönheit des Wörthersees. In Pörschach kann man noch alte Bäderarchitektur mit reizvollen Villen und stilvollen Seehäusern aus der Zeit der Sommerfrische sehen. Dann geht es eine halbe Stunde über Stufen aufwärts zur Hohen Gloriette. Hier hat Johannes Brahms oft in der Natur verweilt und sich Ideen für seine Kompositionen geholt. Auf einer breiten Holzliege kann man die Ungarischen Tänze oder die Zweite Symphonie hören. Drei Sommer war er in Pörtschach von 1877 bis 1879 um zu komponieren. Dann geht es auf dem gleichen Weg auf vielen Stufen wieder zurück nach Pörtschach zum Landungssteg der Wörthersee-Schifffahrt. Die Seefahrt geht nach Maria Wörth. Der Fahrtwind auf dem Schiff auf dem oberen Deck ist erfrischend. Ja, das ist Lifestyle, mit dem Schiff fahren, schwimmen oder wandern und danach in einen Buschenschank einkehren oder im Hotel relaxen. Auf einem kleinen Hügel liegen die Sommer- und die Winterkirche. Die Sommerkirche, die Wallfahrtskirche aus dem 16. Jahrhundert, ist die obere Kirche. Sie hat noch einen romanischen Eingang einer Vorläufer Kirche. Der Barockaltar aus dem 15./16. Jahrhundert ist farbprächtig und mit viel Gold verziert. In der Kirche findet gerade eine Trauung statt, sie ist die beliebteste Hochzeitskirche in Kärnten. Die kleine Kirche etwas unterhalb, ist die Winterkirche oder Rosenkranzkirche genannt, sie wurde für das einfache Volk gebaut. Es sind noch Teile von Fresken mit Aposteldarstellungen aus dem 12. Jahrhundert zu sehen. Die Glasfenster in der Kirche sind die ältesten Glasfenster in Kärnten. Die Alpenmadonna und die Beweinungsgruppe im Innenraum sind aus dem 15. Jahrhundert.

In luftiger Höhe
Eineinhalb Stunden geht es leicht bergauf zum Pyramidenkogel. Der in sich gedrehte Turm aus Lerchenholz, sieht aus wie eine in ihrer Bewegung erstarrte Balletttänzerin. Mit den Antennen misst der Turm einhundert Meter, er ist der höchste Holzturm der Welt. Die Sportlichen gehen zu Fuß die 441 Treppen hinauf, andere nehmen den Aufzug, der zur Plattform auf 64 Meter Höhe führt. Bis in die Karawanken und nach Slowenien kann man bei gutem Wetter sehen. Von der zweiten Plattform im Freien in 70 Meter Höhe schweift der Blick über bewaldete Hügel, Seen, Wiesen und Orte. Jetzt kommt die Qual der Wahl. Man kann wieder mit dem Aufzug nach unten fahren, die Stufen nach unten gehen, mit dem Flying Fox nach unten sausen oder im Freien Fall nach unten springen, angeseilt natürlich. Für Kinder steht fest, was sie machen, sie nehmen die Rutsche. Man setzt sich in eine Art Kissen und rutscht mit 20 Stundenkilometer nach unten. Es ist nicht dunkel in der Röhre, es gibt kleine Fenster durch die Licht fällt. Außerdem sind Bremsen eingebaut, sodass es keinen Geschwindigkeitsrausch gibt und jeder heil und quietschvergnügt unten ankommt.

Aktivitäten mit „Marie“
Für Aktivitäten, wie Wandern, Mountain Biken, Trail Running und Schwimmen, drüber gibt ein digitaler Urlaubsführer in der Hosentasche Auskunft. „Marie“, der virtuelle Guide, gibt Tipps und viele Informationen auf dem Smartphone, unter „Free Seelan“ an allen touristischen Punkten.

Das Parkhotel Pörtschach liegt direkt am Wörthersee
Das Parkhotel Pörtschach liegt direkt am See auf einer Halbinsel. Alle Zimmer haben einen Ausblick auf den See, entweder Richtung Velden oder Klagenfurt. Auf der Terrasse wird gerade eine Hochzeit gefeiert, das ist ein traumhafter Start für eine Ehe. Der Blick von der großen Glasfront in der Lobby und im Speisesaal geht direkt zum See. Das türkisfarbene Wasser spiegelt sich in der Hotelfassade wider. Im Haus spürt man, dass es ein Familienbetrieb ist. Die Stimmung ist gut und viele Angestellte arbeiten schon jahrelang für die Familie. Außerdem ist das Hotel Kaderschmiede für Auszubildende. Die Familie List, der das Hotel gehört ist ganz stolz, dass sie einen Auszubildenden hatten, der Weltmeister im Hotelfach- und Gastronomie wurde. 1963 wurde das Hotel im Baustil der 60-er Jahre eröffnet. Es war das erste Designhotel Österreichs und ist bis heute immer wieder modernisiert worden. Das Hotel hat einen guten Ruf für seine Küche. Abendmenü fängt mit einer großen Auswahl von Salaten vom Buffet an. Rindssuppe mit Grießnockerl, gegrilltes Zanderfilet oder vom Kärntner Kalb rosa gebratener Kalbsrücken mit Morchelrahm, Erdäpfelrahm und Gemüse werden serviert. Was Süßes geht immer. Der Nachtisch ist ein Grießknödel mit Butterbrösel und Apfel-Zimt-Mus. Käse vom Buffet beschließt das Menü. In der Lobby des Hotels spielt ein Pianospieler Lieder nach Wunsch. Ein Feuerwerk auf der anderen Seeseite beleuchtet den bei Nacht dunklen See manchmal kurz auf. Besser kann man den Tag nicht beginnen, als mit einem vitalen Frühstück auf der Terrasse des Hotels. Natürlich gehört der Blick auf den türkisfarbenen See dazu. Josef Dorner, ist der Chefkoch des Hotels. Im Hotel „Turracher Höhe“ hat er Erfahrung gesammelt. Er legt Wert auf eine bodenständige Küche und Tradition und kocht auf Haubenniveau. Eingekauft wird selbstverständlich in der Region. Vorgefertigte Gerichte sind ein „no go“. Das Wort Chillen bekommt im Parkhotel eine besondere Bedeutung. Der große Park oder der Strand am Seeufer sind die Höhepunkte des Hotels. Es gibt viele Liegen, eine große Terrasse, einen Ruheraum und ein Seerestaurant und ein Café. Das schönste ist jedoch im See zu Schwimmen. Auch für Kinder ist es in dem Hotel nicht langweilig, es gibt eine Kletterburg, Kindergarten, Badestrand, Tret- und Ruderboote. Ein tolles Kinderprogramm mit Piratenfahrten und Schatzsuche, Theater-, Zauberer- und einem Sportprogramm machen den Aufenthalt zu einem spannenden Erlebnis.

Memory
„Ein Schloss am Wörthersee“ war eine erfolgreiche deutsch-österreichische Fernsehserie aus den 1960er- und 1970er Jahren. Sie wurde im Renaissanceschloss mit Uschi Glas, Roy Black und vielen Gastschauspielern gedreht. Die Filme haben den See mit seinem „österreichischen Riviera“ Charakter bekannt gemacht. Das „Schloss am Wörthersee“ wurde zum Luxushotel umgebaut und gehört heute zur Falkensteiner Gruppe.

Fazit: Ja, das ist Lifestyle, mit dem Schiff fahren, schwimmen oder wandern und danach in einem Buschenschank einkehren oder im Hotel entspannen.

Kontakt:
Kärnten Werbung, Völkermarkter Ring 21 - 23, A-9020 Klagenfurt, Österreich, Tel: +43 463 3000, info@kaernten.at, www.kaernten.at

Wörthersee Tourismus, Villacher Str. 1, A-9220 Velden, Tel.: +43-4274-382288-0, info@woerthersee.com, www.woerthersee.com

Pörtschach Tourismus, Werzerpromenade 1, A-9210 Pörtschach, Tel.: +43-4272-2354, info@poertschach.at, www.poertschach.at

Maria Wörth Tourismus, Seepromenade 5, A-9082 Maria Wörth, Tel.: +43-4272-2354, mariawoerth@woerthersee.com, www.maria-woerth.at, www.maria-woerth.info 

Parkhotel Pörtschach  ****s, Hans Pruscha Weg 5, A-9210 Pörtschach, www.parkhotel-poertschach.at

Pyramidenkogel, www.pyramidenkogel.info, www.pyramidenkogel.at, www.genusswirt-pyramidenkogel.at

Wörthersee Card, www.card.woerthersee.com 

 

 

Pörtschach am Wörthersee - Sommer, Sonne und See - (c) Franz Gerdl Kärntenwerbung
Pörtschach am Wörthersee - Sommer, Sonne und See - (c) Franz Gerdl Kärntenwerbung
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Pörtschach am Wörthersee - Sommer, Sonne und See - (c) Franz Gerdl Kärntenwerbung
Pörtschach am Wörthersee - Sommer, Sonne und See - (c) Franz Gerdl Kärntenwerbung
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Pörtschach am Wörthersee - Sommer, Sonne und See - (c) Franz Gerdl Kärntenwerbung

Über den Autor

Jörg Bornmann

Als ich im April 2006 mit Wanderfreak an den Start ging, dachte noch keiner an Blogs. Viele schüttelten nur ungläubig den Kopf, als ich Ihnen von meinem Traum erzählte ein reines Online-Wandermagazin auf den Markt zu bringen, welches eine hohe journalistische Qualität aufweisen kann, eine Qualität, die man bisher nur im Printbereich kannte. Mir war dabei bewusst, dass ich Reisejournalisten und Spezialisten finden musste, die an meine Idee glaubten und ich fand sie.