Madeira - Levadas, Flora, Klima und Allgemeines

Die Levadas erstrecken sich über ein Gesamtnetz von 2000 Kilometer. Levadas sind, ähnlich den Waalen in Südtirol, künstliche Wasserläufe auf Madeira, mit denen Wasser aus den niederschlagsreicheren Gebieten im Norden und im Zentrum der Insel zu den landwirtschaft-lichen Anbaugebieten im Süden geleitet wird. Da dabei zum Teil große Strecken überwunden werden müssen, verläuft ein Großteil der Levadas mit nur sehr geringem Gefälle. Dafür überwinden diese Wasserwege Täler und Berge, durchqueren Tunnels, kreuzen natürliche Wasserläufe und führen auch über Brücken.

Madeira verfügt über mehrere Klimazonen. Im Norden der Insel regnet es häufig, der Süden ist dagegen subtropisch warm. Das über das ganze Jahr ausgeglichene Klima machen Madeira zum Ganzjahresziel für Wanderurlauber. Liegen die Höchsttemperaturen im Dezember und Januar bei durchschnittlich 19° C erreichen sie im Juli und August 25° C. Der DAV-Summit Club führt Wanderungen von September bis Juli durch.

Auch die Flora der Insel teilt sich in vershciedene Gebiete. Über 800 Meter Höhe ist in Madeira Naturschutzgebiet und darf nicht bebaut werden. Die Insel wird in drei Zonen aufgeteilt.  Die Subtropische Zone reicht bis 300 Meter, hier gedeihen tropische Blumen und Früchte. Danach folgt die mediterrane Zone hier wachsen Kartoffeln, Gemüse, Erdbeeren, Kiwi. Als Letztes kommt die Waldzone oder kalte Zone mit Baumheide, Erdbeerbäumen, Lorbeerbäumen.

Mit dem 2002 preisgekrönten „Twin-Konzept“ erleben auch sportlich unterschiedlich ambitionierte Partner bzw. Paare einen gemeinsamen Urlaub. Für das Twin-Konzept gibt es auf Madeira zwei Kultur- und Bergwanderführer. Täglich wird eine kurze und eine längere Tour angeboten.

Eine weitere gute Idee ist der Umwelt Drecksack, den jeder Teilnehmer für Batterien und Plastik erhält.