Madeira

Madeira zeichnet sich durch ein ganzjährig mildes Klima und eine verschwenderische Blütenpracht aus: Strelitzien und Fackellilien, Liebesblumen und Hortensien führten zum Beinamen »schwimmende Blumeninsel im Atlantik«. Klammheimlich hat sich die atlantische Schönheit zu einem Wanderparadies entwickelt.
Der schwarze Degenfisch aus der Tiefsee ist eine der Spezialitäten der madeirensischen Küche. Er wird Espada genannt, nicht zu verwechseln mit den Espetadas.  Preiswert und schmackhaft wird er traditionell als gebratenes Filet mit halbierten Bananen serviert. Er lebt im Atlantik in einer Tiefe von 1.500 Metern. Außer vor Madeira ist sein Vorkommen nur noch vor der Küste von Japan bekannt.
Die Levadas erstrecken sich über ein Gesamtnetz von 2000 Kilometer. Levadas sind, ähnlich den Waalen in Südtirol, künstliche Wasserläufe auf Madeira, mit denen Wasser aus den niederschlagsreicheren Gebieten im Norden und im Zentrum der Insel zu den landwirtschaft-lichen Anbaugebieten im Süden geleitet wird. Da dabei zum Teil große Strecken überwunden werden müssen, verläuft ein Großteil der Levadas mit nur sehr geringem Gefälle. Dafür überwinden diese Wasserwege Täler und Berge, durchqueren Tunnels, kreuzen natürliche Wasserläufe und führen auch über Brücken.
Wanderungen mit Blumen, unter diesem Motto führen die Wege im milden Klima am Atlantik, Vulkanbergen, Steilküsten, Canyons und Levadas entlang. Die grünen Lorbeerwälder und die eine üppig protzende Blumenpracht geben Madeira die besondere Note.   Wo wird man von mildem Klima verwöhnt und vom Duft der Blumen bezaubert? Da  gibt es nur eine Antwort, Madeira. „Blandy’s Garten“, ist nicht wirklich ein Garten, sondern groß und schön wie ein Park, der einen auf die Blumenpracht der Insel einstimmt.