Italien

Der Naturpark Pollino ist mit über 200.000 Ha der flächenmäßig größte Nationalpark Italiens. Er erstreckt sich über zwei Regionen (Kalabrien und Basilicata) und drei Provinzen (Cosenza, Matera, Potenza). Der Pollino reicht von den südlichen Ausläufern des Appennin über das Pollino- und Orsomarso-Massiv. Die höchsten Berge sind die Coppola di Paola (1.919 Hm), die Serra di Crispo (2.053 Hm), die Serra del Prete (2.181 Hm), der Monte Pollino (2.248 Hm) und die Serra Dolcedorme (2.267 Hm) und bilden den Mittelpunkt des Parks.
Mitten in der Basilicata findet man den Regionalpark Gallipoli Cognato e delle Dolomite Lucane. Aus einer Mittelgebirgslandschaft, aus Laubwäldern und Olivenhainen ragen plötzliche nackte Felswände hervor, die lukanischen Dolomiten. Die lukanischen Dolomiten erstrecken sich von der Hochebene bei Castelmezzano bis nach Pietrapertosa. Diese Bergkette wurde im Laufe von tausenden von Jahren durch Wind und Wetter zu einem Naturmonument modelliert.
Beim Thema Wandern fällt sicherlich nicht jedem gleich Süditalien ein. Die zwischen Kampanien, Apulien und Kalabrien gelegene Basalicata hat allerdings mit einer einzigartigen Natur, einer langen, ereignisreichen Geschichte, einer traditionellen Küche aus regionalen Lebensmitteln und Weinen alles zu bieten, was einen Wanderurlaub im Frühjahr und Herbst  zum Genuss macht.                                   
Die italienische Insel vor Latiums Küste ist eine perfekte Mischung zwischen Natur und Ursprünglichkeit: ideal auch für kleine Wanderungen.
Abruzzen von Heinrich Bauregger - Wandern auf 60 Touren zwischen Gran Sasso und Adriaküste - (c) Rother Bergverlag
Wandern auf 60 Touren zwischen Gran Sasso und Adriaküste