Italien

„Paga“ – das ist in der italienischen Umgangssprache das Wort für Lohn. Im Dialekt der Lessiner Berge bezeichnet die „paga“ aber die Weidefläche, die eine Kuh zum Grasen benötigt, um den maximalen Ertrag an Milch von 12- 15 Litern zu liefern. Und die Milch ist schließlich das wertvolle Rohmaterial, aus dem der Monte Veronese Rohmilchkäse hergestellt wird, von dem wiederum die Lessiner Almbauern leben. Also eben doch wieder Lohn, „paga“.
"Ristorante Groto de Corgnan" leuchtet es dem Besucher in orangefarbener Neonschrift von Wand und Dach eines Einfamilienhauses entgegen, wenn er auf der Hauptstraße des verschlafenen Ortes Sant' Ambrogio di Valpolicella nach eben selbiger Gourmet-Trattoria sucht. Es herrscht einen Augenblick Verwirrung, denn derlei Schriften deuten in der Regel auf gastronomische Einrichtungen einer viel kleineren Kragenweite hin.
Der Südliche Gardasee ist ganz anders, die Berge sind sanfter und nicht so schroff und hoch wie im nördlichen Teil. Das Klima ist auch viel milder, Palmen und Zypressen charakterisieren das Landschaftsbild. Mit dem Licht wechseln auch die Farben ständig und zeigen den See in immer wieder neuen Stimmungen.
Drei Rifugi im Zirbelkieferwald
Kommt man mit dem Auto von Turin aus ins Varaitatal wird man gleich von einer ganz besonderen Einrichtung begrüßt, dem Sagnavia. Sagnavia steht für Wegweiser und genau dies war die Grundidee von Bergführer Daniele. Das Segnavia ist Touristinfo, Caffetteria, Bergbuchhandlung und Sportfachgeschäft in einem. Abgerundet wird das Angebot mit Ausstellungen, dem Wandertaxi-Service und einem kleinen Laden, in dem man regionale Produkte käuflich erwerben kann.
Luxuscamping und Wandern mit Kindern am Gardasee Natur, Freiheit, viele neue Eindrücke, Ruhe und Entspannung: Für einen rundum gelungenen Urlaub für die ganze Familie sollte möglichst alles zusammen passen, sodass Eltern und Kindern ihre Freude und Erholung haben. Für aktive Familien bietet sich der Gardasee an. Der Hamburger Reiseveranstalter Vacanceselect vermietet komplett eingerichtete Mobilheime, fertig aufgestellt auf über 300 nach strengen Qualitätskriterien ausgewählten
Der Monte Vulture ist ein 1326 Hm erloschener Vulkan. Er besitzt sieben Gipfel, die sich im Halbkreis um zwei Kraterseen gruppiert. Er hat mit einer Fläche von etwa 27 km² in etwa die Größe des Vesuvs. Die Höhen des Vulture sind bewaldet, Laubwälder mit Kastanien, Buchen und Eichen prägen das Bild.
Der Naturpark Pollino ist mit über 200.000 Ha der flächenmäßig größte Nationalpark Italiens. Er erstreckt sich über zwei Regionen (Kalabrien und Basilicata) und drei Provinzen (Cosenza, Matera, Potenza). Der Pollino reicht von den südlichen Ausläufern des Appennin über das Pollino- und Orsomarso-Massiv. Die höchsten Berge sind die Coppola di Paola (1.919 Hm), die Serra di Crispo (2.053 Hm), die Serra del Prete (2.181 Hm), der Monte Pollino (2.248 Hm) und die Serra Dolcedorme (2.267 Hm) und bilden den Mittelpunkt des Parks.
Mitten in der Basilicata findet man den Regionalpark Gallipoli Cognato e delle Dolomite Lucane. Aus einer Mittelgebirgslandschaft, aus Laubwäldern und Olivenhainen ragen plötzliche nackte Felswände hervor, die lukanischen Dolomiten. Die lukanischen Dolomiten erstrecken sich von der Hochebene bei Castelmezzano bis nach Pietrapertosa. Diese Bergkette wurde im Laufe von tausenden von Jahren durch Wind und Wetter zu einem Naturmonument modelliert.
Beim Thema Wandern fällt sicherlich nicht jedem gleich Süditalien ein. Die zwischen Kampanien, Apulien und Kalabrien gelegene Basalicata hat allerdings mit einer einzigartigen Natur, einer langen, ereignisreichen Geschichte, einer traditionellen Küche aus regionalen Lebensmitteln und Weinen alles zu bieten, was einen Wanderurlaub im Frühjahr und Herbst  zum Genuss macht.