Extrembergsteiger Ueli Steck tödlich verunglückt

Extrembergsteiger Ueli Steck tödlich verunglückt - (c) Damiano Levati Storyteller Labs

Wie die nepalesische Tageszeitung ‚The Himalayan Times‘ bereits am Sonntag 30.4.2017 berichtete ist der Extrembergsteiger am Sonntagmorgen tödlich verunglückt. Nach diesem Bericht wurde er von Rettungskräften gefunden.

Wie sein Sprecher Andreas Bantel auf der offiziellen Homepage des Bergsportlers wollte Ueli Steck in Nepal einen neuen Rekord aufstellen. Bei seiner Expedition wollte er den Versuch unternehmen den Mount Everest und den Lhotse in 48 Std. ohne Sauerstoffflaschen besteigen. Dabei wollte er die so genannte Hornbein-Route nutzen, die nach ihrer Erschließung 1963 nie mehr genutzt wurde. Genauere Umstände über das Unglück sind noch unbekannt. Ueli Steck wurde nur 40 Jahre alt.

Ich hatte das Glück Ueli Steck bei einigen Vorträgen und Sportartikelmessen treffen und sprechen und erleben zu dürfen. Dabei hatte er auch für viele Themen abseits seines Extremsportes stets ein offenes Ohr. Neben dem Sport stand für Ueli Steck dabei immer die Natur, die Berge an sich im Mittelpunkt. Die Gedanken der Redaktion von Wanderfreak sind bei Uelis Familie und seinen Freunden.

Extrembergsteiger Ueli Steck tödlich verunglückt - (c) Damiano Levati Storyteller Labs

Über den Autor

Jörg Bornmann

Als ich im April 2006 mit Wanderfreak an den Start ging, dachte noch keiner an Blogs. Viele schüttelten nur ungläubig den Kopf, als ich Ihnen von meinem Traum erzählte ein reines Online-Wandermagazin auf den Markt zu bringen, welches eine hohe journalistische Qualität aufweisen kann, eine Qualität, die man bisher nur im Printbereich kannte. Mir war dabei bewusst, dass ich Reisejournalisten und Spezialisten finden musste, die an meine Idee glaubten und ich fand sie.