Auf den Spuren der Fischer

Sabine Kiesewein - Auf den Spuren der Fischer – (c) Natour Verlag

Das Gute vorneweg: Viele Wanderungen auf Fuerteventura sind für Leute mit wenig Kondition oder auch für Gehbehinderte möglich. Was man aber braucht: Schuhe mit Profil, Wanderstöcke, Sonnenbrille, Sonnencreme und viel Trinkwasser.

Der Wanderführer „Auf den Spuren der Fischer“ ist für Neugierige, die die einsamen Strände an der Westküste Fuerteventuras, zu denen man nur zu Fuß kommt, entdecken wollen. Die einzelnen Wanderungen sind im Buch detailliert beschrieben, mit Grafiken, Landkarten, vielen Tipps, Fotos und kleinen Anekdoten ergänzt. Dazu gibt es Informationen über die Vegetation, Geologie und das Biosphärenreservat.

Für die verträumten Fischerdörfer, durch die man bei den Wanderungen kommt, gibt es Empfehlungen für urige Lokale mit einer fischreichen Speisekarte, kleine Boutiquen und den Besuch eines Leuchtturms oder Museums.

Im Wanderführer wird nicht die typische Szene Fuerteventuras mit Kitern, Surfern, Bikern und Golfern beschrieben, sondern die stille Seite der Insel an der Westküste. Dort gibt es viel zu entdecken: kleine verträumte Dörfer, Buchten, Sanddünen, schroffe Felsen, Brandung und die schönsten Strände der Kanaren. Auf den beschriebenen Wanderungen trifft man selten andere Wanderer oder Mountainbiker. Alle Westküsten-Touren haben ein ausgeglichenes Wanderspektrum von klassisch bis leicht abenteuerlich.

Es wird im Buch keine noch so kleine Ecke an der fast unbewohnten 120 km langen Küste vergessen. Ja, die Insel Fuerteventura hat mehr zu bieten als Szene-Restaurants, Surfstrände, Promenaden, Golfplätze und Downhill-Pisten.

Auf den Spuren der Fischer – Wandern an Fuerteventuras wilder Westküste von Sabine Kiesewein, Natour-Verlag
Das Buch kostet im Fachhandel 18,90 €
ISBN 978-3-00-060406-5, www.natour-verlag.com

 

Sabine Kiesewein - Auf den Spuren der Fischer – (c) Natour Verlag

Über den Autor

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Gabi Dräger

Wo findet man Gabriele Dräger in den Bergen? Natürlich in einer Alm bei einer Brotzeit., denn Almen mit guter Küche ziehen sie magisch an. Gipfel nimmt sie auch hin und wieder mit. So hat sie einige 5.000er beim Trekking in Süd Amerika und Nepal, bestiegen. Ihre Hochleistung war der Kilimandscharo mit 5.895 Meter. Kultur und Brauchtum faszinieren sie genauso, wie Städte und Kunstausstellungen. Obwohl sie gerne in urigen Berghütten übernachtet ist sie dem Luxus von guten Hotels nicht abgeneigt.